Unsere Wanderungen im Überblick

Ist dies ihr erster Besuch in unserer Rubrik Wanderungen? Dann empfehlen wir ihnen einen Blick in diesen Beitrag. Hier erfahren sie Grundsätzliches zu unseren Wanderungvorschlägen, die Bedeutung der Symbole in der Vorschau sowie allgemeine Informationen zum Wandern im Nationalpark...

Hohe Tour (nicht möglich)

Eine Skitour unter Wanderungen? Die Hohe Tour ist so etwas wie der Klassiker unter den Skitouren im Osterzgebirge und unter Kennern der Sächsischen Schweiz gibt es wohl niemanden, der davon noch nie gehört und etliche, die sie mindestens einmal absolviert haben. Nun bedarf es "nur" noch ausreichend Schnee, um im kommenden Winter unserem Tipp zu folgen...

Bielatal Marathon

Touristisch bestens erschlossen bietet das vordere Bielatal ein wahres Feuerwerk an leicht zugänglichen Aussichten. Doch was ist mit den weiten Wäldern der Peripherie? Auch dort, im so genannten Erzgebirgsgrenzgebiet, versteckt sich das eine oder andere Kleinod, das wir geschickt in diesem Vorschlag zu einer Runde kombinieren. Und die unverbindliche Verlängerung ins Böhmische ist nicht nur für den Freund der böhmischen Küche eine Empfehlung.

Rosenkamm (Růžový hřeben)

Während im sächsischen Elbtal die Steinbrecher die Landschaft maßgeblich verändert haben, blieb im böhmischen Teil des Gebirges das Flusstal weitestgehend intakt. Bis zu 80m hoch ragen die senkrechten Felswände aus den bewaldeten Hängen auf, die sich bis zum Strom hinunterziehen und jenen oft in ein nur schmales Bett zwängen. Dem Betrachter im Tal fallen sofort die zahlreichen Felskanzeln auf, die die von ihnen gebotenen Aussichten bereits erahnen lassen. Die schönsten Aussichtspunkte rechterhand des Flusses werden sie auf der Wanderung am Růžový hřeben besuchen.

Böhmische Felsenburgen

Adlerhorsten gleich flankierten einst mehrere Felsenburgen die Handelsrouten der böhmischen Schweiz. Von den einstigen Rückzugsorten der Wegelagerer hoch oben auf den schwer zugänglichen Gipfelplateaus geht heutzutage keine Gefahr mehr aus, sieht man vom klettertechnischen Risiko einer Ersteigung des Falkenštejn einmal ab, das Entdecken der alten Spuren der Anlagen entwickelt eine eigene Faszination...

Von Hřensko zum Prebischtor

Das Prebischtor ist die Bastei der Böhmischen Schweiz. Ein Wunder der Natur. Ein Touristenmagnet. Nur ein Zugang durch die "Hintertür", der, analog zum Sprint vom Parkplatz zur Bastei, bequem zum Ziel führt -- ein solcher existiert hier nicht. Das Gros der Besucher steigt von Hřensko hinauf oder wählt den weiten Gabrielensteig ab Mezní Louka, um über denselben Weg zurück zum Ausgangspunkt zu wandern. Unser Vorschlag kombiniert beide Strecken und spendiert einen weiteren Höhepunkt: eine Kahnpartie durch die Edmundsklamm!

Von Hinterhermsdorf zum Tanzplan

Obwohl geologisch bereits im Lausitzer Bergland anzusiedeln, sind die kaum zu übertreffenden Fernblicke auf weite Teile der Sächsisch-Böhmische Schweiz Grund genug, diese Strecke als "Elbsandsteinrunde" zu bewerben. Fernsicht ist das Tüpfelchen auf dem i und ihr Ausbleiben wohl oft Motivation zur Wiederholung dieser abwechslungsreichen und trotz der Länge recht entspannten Wanderung.

Im Cunnersdorfer Forst

Fünf Tafelberge auf einen Streich? Das klingt nach strapaziösen Anstiegen! Aber so schlimm kommt es dann doch nicht, hat die Erosion die Berge am Lampertsbach im Laufe der Zeit doch kräftig zurechtgestutzt, sodass deren Tafelbergcharakter oft nur rudimentär erhalten ist. Dennoch verbergen sich hier einige unbekannte aber nicht minder interessante Aussichten...

Schrammsteinbaude - Großer Winterberg

Der Gratweg in den Schrammsteinen zählt zurecht zu den schönsten Streckenführungen in der Sächsischen Schweiz. Entsprechend beliebt und belebt präsentiert sich der ausgesetzte Pfad, sodass der nach Einsamkeit strebende Wanderer unserer Empfehlung besser nicht an sonnigen Wochenendtagen folgen sollte... es sei denn er lebt das Motto "Im Frühtau zu Berge", dann ist "der Tummelplatz der Massen" bereits passiert, bevor die "Platzkarten" an den Aussichten verteilt werden. Reichlich Höhenmeter liegen auf der Runde, über steile Leitern geht es immer wieder auf und ab. Bei Verzicht auf eine Einkehr in der Berggaststätte Winterberg kann die Streckenlänge deutlich abgespeckt werden - Höhenmeter spart man jedoch kaum.

Zum Königstein und Lilienstein

Dominant ragen die beiden Tafelberge Königstein und Lilienstein empor, von zahlreichen Aussichtpunkten der Sächsischen Schweiz sind sie sichtbar. Beliebt sind sie und oft überlaufen, weshalb  unser Wandvorschlag einsame Wege bevorzugt, um sich den Touristenmagneten zu nähern. Gelegenheiten, sich vom Trubel zu erholen, gibt es reichlich... Die Streckenführung kann leicht um etliche Höhen- und Weitenmeter reduziert werden, indem bspw. auf die Besteigung der Tafelberge verzichtet oder ab Stadt Königstein die S-Bahn zur Rückreise genutzt wird. Eine durchaus empfehlenswerte Erkundung der Festung verlängert hingegen die Strecke, ohne weitere Anstiegsmeter zu addieren.

Von Rathen zur Teufelskammer

Dass sie hier allein unterwegs sind, ist ausgeschlossen. Zu bekannt ist der Winkel. Und gleichzeitig viel zu reizvoll, als dass sie sich nicht doch wenigstens einmal in die Pilgerschar einreihen sollten. Geht es im Uttewalder Grund noch sittsam zu, kann der Gang über die Bastei zum Spießrutenlauf mutieren. Schlechtwetter wirkt als Regulator - nur verlieren die Aussichten dann oft ihren Reiz. Also Augen nicht (!) zu und durch!

Vom Beuthenfall zum Großen Winterberg

Der imposante Frienstein mit der über einen enorm ausgesetzten Pfad erreichbaren Idagrotte ist das Hauptziel dieser Wanderung. Noch relativ am Anfang gelegen, liegt das Gros des Anstiegs, der zu absolvieren ist, dann bereits hinter einem, sodass die Aussichten am Gleitmannshorn und (optional) Kipphorn und Winterstein zwar noch etliche Strecken- aber nur relativ wenige Höhenmeter erfordern und... es lohnt sich!

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