Schrammsteinbaude - Großer Winterberg

Der Gratweg in den Schrammsteinen zählt zurecht zu den schönsten Streckenführungen in der Sächsischen Schweiz. Entsprechend beliebt und belebt präsentiert sich der ausgesetzte Pfad, sodass der nach Einsamkeit strebende Wanderer unserer Empfehlung besser nicht an sonnigen Wochenendtagen folgen sollte... es sei denn er lebt das Motto "Im Frühtau zu Berge", dann ist "der Tummelplatz der Massen" bereits passiert, bevor die "Platzkarten" an den Aussichten verteilt werden. Reichlich Höhenmeter liegen auf der Runde, über steile Leitern geht es immer wieder auf und ab. Bei Verzicht auf eine Einkehr in der Berggaststätte Winterberg kann die Streckenlänge deutlich abgespeckt werden - Höhenmeter spart man jedoch kaum.

Durch das Paulinental zum Marienfels

Ein unter Naturschutz stehendes Flusstal, das von den Touristenströmen verschont ist. Ein ehemaliges Jagdschloss, das die Besucherscharen anzieht. Und gleich mehrere imposante Aussichten, wo Einsamkeit kaum, Begeisterung jedoch umso mehr zu erwarten ist. Unsere Wanderempfehlung durch die "hintere" böhmische Schweiz lässt kaum Wünsche offen, zumal die Option zur Halbierung der Strecke besteht...

Rauenstein und Bärensteine

Selbst die Vordere Sächsische Schweiz bietet Ecken, die vom Massenandrang verschont bleiben. Ist an den Stiegen des Rauensteins in der Saison noch Stau denkbar, herrscht wahre Einsamkeit am Großen Bärenstein. Und wem ist schon die Riegelhofstiege ein Begriff?

Papststein und seine Begleiter

Während Papststein mit Aussichten und Einkehrmöglichkeit und der Gohrisch mit ersteren eine enorme Anziehung entwickeln, ist der Kleinhennersdorfer Stein ein wahrer Ruhepol. Wenn überhaupt, verirren sich die Wanderer zur Lichterhöhle; die nicht ganz einfach aufzuspürenden Aussichten auf dem zerklüfteten Stein werden praktisch nie besucht.

Liebethaler Grund und Herrenleithe

Zuviel Trubel im Kerngebiet der Sächsischen Schweiz? Dann wäre unser folgender Vorschlag genau das Richtige für sie. Verhilft das Wagnerdenkmal dem Abschnitt des Wesenitztales zu relativer Bekanntheit, ist die Herrenleithe trotz des dort beheimateten Feldbahnmuseum nahezu unbekannt. Zu entdecken gibt es reichlich, trotz der fehlenden Aussichtspunkte...

Kurze Bielatalrunde

Das Tal der bizarren Felstürme erfreut sich vor allem bei Kletterern großer Beliebtheit. Den nach Aussichten strebenden Wanderer wird vor allem der vordere Teil des Tals begeistern: die Distanzen sind kurz, die Blickpunkte zahlreich und ein Trip durch die imposanten Felsschluchten ist inklusive...

Von Krippen nach Königstein

Je nach Kondition und Motivation kann der Anspruch der Wanderung nach gusto justiert werden. Steigen die gesammelten Höhenmeter mit Überschreitung eines jeden der am Weg liegenden Tafelberge rasant, summieren sich die Längenmeter beim Ansteuern eines jeden Aussichtspunkts zu einem beachtlichen Bonus. Aber selbst in der Sparversion ist der Anspruch der Strecke nicht zu unterschätzen.

Labyrinth und Spanghorn

Das steinerne Labyrinth ist mit Abstand das bekannteste Ziel in den Nikolsdorfer Wänden. Der alleinige Besuch ist garantiert lohnend aber als Wanderung arg kurz. Deshalb führt die Runde weiter zum unbekanntesten Tafelberg der Sächsischen Schweiz, dem Bernhardstein. Und wem sind schon die Aussichten am Stelzchen und Spanghorn geläufig?

Tissaer Wände (Tiské stěny)

Kinder und Wandern sind wie Feuer und Wasser und pflegen häufig eine wahre Antipathie. In den Tissaer Wänden jedoch werden sich ihre Sprösslinge auf einem überdimensionierten Spielplatz anstatt auf einer Wanderung wähnen. Kleiden sie sie in alte Klamotten und ihr Nachwuchs wird begeistert das Labyrinth erkunden, das die zerklüfteten Felsen formen. Und sie werden die Begeisterung teilen, spätestens beim Sudové světlé Zlatopramen in der Turistická chata.

Von Königstein zum Pfaffenstein

Als Halbtageswanderung geplant, halten die aufgesuchten Ecken genügend Potenzial für Verlängerungen bereit. Bereits der zwar bez. des Umfangs größte und dennoch kaum frequentierte Tafelberg der Sächsischen Schweiz, der Quirl, lässt die gesammelten Kilometer bei einer Umrundung merklich anschwellen. Und der markante und mit den meisten Klettergipfeln flankierte Pfaffenstein lässt sich unmöglich an einem einzigen Tag vollständig entdecken.

Die kleinen Tafelberge

Formvollendet erhebt sich der Zirkelstein über die Ebene. Vielen gilt er als schönster Tafelberg, auch wenn er bez. seines Umfangs einer der Kleinsten ist. Die drei Zacken der Kaiserkrone, durch Klüfte getrennte Felstürme, erheben sich zwar nur unwesentlich über den Baumwipfeln, ermöglichen von ihren leicht zu erklimmenden Gipfeln dennoch lohnende Aussichten. Eine kleine Runde mit großem Erlebniswert.

Zwischen Groß- und Wildenstein

Greifbar nah erscheint der Hausberg vom Großstein aus, getrennt vom tiefen Kirnitzschtal, dessen Talsohle sie auf dieser Wanderung zweimal durchschreiten. Mit Einsamkeit können sie am Großstein rechnen; am Kuhstall "hinterm" Hausberg jedoch ist Trubel der Normalzustand. Es ist kein Zufall, dass das größte Felsentor der Sächsischen Schweiz sich zu einem beliebten Wanderziel entwickelt hat...

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