Länge 16km (20km mit Kipphorn und Zeughaus
Dauer 6h
Anspruch Extrem, 470 Hm, , Zum Höhenprofil
Sehenswertes Bloßstock, Idagrotte, Winterberg mit Eishaus, Hinteres Raubschloss, Zeughaus
Aussichten Langes Horn (Variante Häntzschelstiege), Frienstein, Winterberg, Kipphorn (Abstecher), Winterstein
Einkehrmöglichkeit (Winterberg - nur noch Imbissbetrieb während der Hauptsaison!), Zeughaus, Lichtenhainer Wasserfall
Anfahrt Auto, S-Bahn (Bad Schandau) und Bus bzw. Fähre und Kirnitzschtalbahn

Der imposante Frienstein mit der über einen enorm ausgesetzten Pfad erreichbaren Idagrotte ist das Hauptziel dieser Wanderung. Noch relativ am Anfang gelegen, liegt das Gros des Anstiegs, der zu absolvieren ist, dann bereits hinter einem, sodass die Aussichten am Gleitmannshorn und (optional) Kipphorn und Winterstein zwar noch etliche Strecken- aber nur relativ wenige Höhenmeter erfordern und... es lohnt sich!


Am Beuthenfall, einer seit 1870 erbauten Gaststätte, die zu Hochzeiten dem Lichtenhainer Wasserfall durchaus das Wasser reichen konnte, seit Jahren aber verwahrlost das Tal verschandelt, startet die Tour.

Jenseits der Kirnitzsch steigt der Dietrichsgrund an, den sie entweder - bei Trockenheit zu empfehlen - nach ca. 30m nach rechts verlassen, um über den anfangs steilen Pfad direkt (an erster Gabelung links halten) zum Königsweg am Fuße des Bloßstocks aufzusteigen oder aber sie folgen dem Grund bis nach 500m ein Wegweiser rechts zum Unteren Affensteinweg (rote Markierung) leitet. Mit der ersten Anhöhe erreichen sie ebenso den Königsweg.

Bis zum Bloßstock mit seiner imposanten ca. 70m senkrecht aufragenden Nordseite, sind es nur wenige Schritte. Am Klettergipfel halten sie sich nach links. Der schmale Weg führt recht eben unterhalb der Felswände durch den Wald, die ersten beiden (unscheinbaren) Aufstiegsmöglichkeiten (Wolfsstiege, Wolfsfalle) lassen sie links liegen. Erst wenn sich das gewaltige Massiv des Friensteinsockels vor ihnen aufbaut, steht der relativ lange Anstieg zur Oberen Affensteinpromenade an.

Oben angekommen, sind es nach links nur 200m bis zum Friensteinflössel, einer mäßig ergiebigen Quelle. Nach rechts besteht eine Verbindung zum Reitsteig, über den der kürzeste Weg zum Großen Winterberg führen würde. Allerdings entginge ihnen dann die grandiose Aussicht am Gleitmannshorn.

Daher sollten sie sich nach links wenden und auch den Abstecher zur in der Ostseite des Friensteins gelegenen Idagrotte in Kauf nehmen, die nur über ein ausgesetztes schmales Band erreichbar ist. Anschließend folgen sie dem Affensteinweg in östlicher Richtung. Recht eben windet er sich auf dem Stockwerk durch den Hang, nur kurze Abschnitte erfordern etwas Trittsicherheit, ausgesetzt oder gar gefährlich wird es nie.

Unmittelbar vor den Aussichten am Gleitmannshorn führt links ein Abstieg hinunter zur Zeughausstraße. Der Ausgangspunkt ist somit in einer guten halben Stunde erreichbar.

Oberhalb des Gleitmannshorns befindet sich ein Pavillon, der 1558 errichtet worden sein soll und zur Aufbewahrung des Jagdgerätes diente. Der Zugang ist über den Oberen Fremdenweg bequem möglich, dessen Abzweig sie erst später passieren.

Der untere Fremdenweg (roter Punkt) führt nun zum Reitsteig über den sie (links) zum Großen Winterberg gelangen (knapp 2,5 km).

Soll der Kipphornaussicht ein Besuch abgestattet werden, dann biegen sie dort, wo der Anstieg zum Winterberg beginnt, stark rechts ab und wandern über die Weiberfährte zur Winterbergstraße. Noch 300m sind es dann bis zur Aussicht. Auf dem Rückweg führt die Winterbergstraße direkt zur Einkehr.

Vom Winterberg steigen sie in nördliche Richtung ab und an der Kreuzung mit Roßsteig und Weiberfährte nehmen sie halb rechts den Wanderweg durch das Heringsloch (grüner Balken). Sobald das Tal sich weitet, biegen sie nach rechts (rote Markierung) in Richtung Hinteres Raubschloss ab. Der oft schmale Pfad windet sich ohne nennenswerte Höhenunterschiede am Fuße der Felswände entlang.

Auch hier wäre eine deutliche Reduzierung der Wanderung möglich. Folgen sie hierzu der grünen Markierung bis zur Zeughausstraße und dieser nach links zum Beuthenfall (ca. 4,5km).
Und falls sie das Hintere Raubschloss (1,3 km) besuchen aber auf das Zeughaus (weitere 1,5 km) verzichten möchten, dann laufen sie nach Erkundung des Raubschlosses den Weg kurz zurück und steigen in westlicher Richtung durch die Buchschlüchte oder durch die Raubsteiner Schlüchte (beide Varianten sind in etwa gleich lang) zur Zeughausstraße ab (4,3 km von Raubschloss bis Beuthenfall).

Ab Abzweig Hinteres Raubschloss führen die Raubsteiner Schlüchte in östlicher Richtung zur Zeughausstraße und zum Zeughaus müssen sie hier rechts abbiegen. Wenn sie nach Besuch des Zeughauses diesen Punkt wieder erreicht haben, dann halten sie sich in die andere Richtung. Die Zeughausstraße ist die kürzeste Verbindung zurück zum Beuthenfall.

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